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Hammerzeh


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Hammerzeh
Als "Hammerzeh" wird eine Deformierung der 2. bis 5. Zehen bezeichnet, bei der die Zehe zur Fußsohle hin verkrümmt ist.
Ursachen
Von der Fehlstellung können ein oder mehrere Zehen betroffen sein; ebenso variiert die Zahl der beteiligten Gelenke. Die Krümmung wird durch eine Beugung des Zehenmittelgelenks und/oder Zehenendgelenks hervorgerufen; gleichzeitig kann das Zehengrundgelenk gestreckt sein.
Hammerzehen kommen häufig bei einem Spreizfuß vor. Ursache ist eine Streckfehlstellung der Zehengrundgelenks sowie eine Fehlstellung des mittleren Zehengelenks oder Endgelenks, die durch eine Sehnenverkürzung und eine Gelenkkapselschrumpfung in eine Beugestellung gezwungen werden. Durch diese Deformierung bilden sich leicht Schwielen (Hühneraugen) sowie eine starke, schmerzhafte Verhornung über dem Mittelgelenk und an der Zehenkuppe.
Hammerzehen kommen häufig bei einem Spreizfuß vor. Ursache ist eine Streckfehlstellung der Zehengrundgelenks sowie eine Fehlstellung des mittleren Zehengelenks oder Endgelenks, die durch eine Sehnenverkürzung und eine Gelenkkapselschrumpfung in eine Beugestellung gezwungen werden. Durch diese Deformierung bilden sich leicht Schwielen (Hühneraugen) sowie eine starke, schmerzhafte Verhornung über dem Mittelgelenk und an der Zehenkuppe.
Typen von Hammerzehen
- Hammerzehen, die manuell gestreckt bzw. per Hand wieder in die gestreckte Position zurückgestellt werden können, werden als "flexibel" oder "weich" bezeichnet.
- Ein "rigider" oder "fixierter" Hammerzeh besteht, wenn der betroffene Zeh - infolge einer Schrumpfung der weichen Strukturen um das Zehenskelett - nicht mehr in die ursprüngliche Position zurückgeführt werden kann.
- Ein Hammerzeh ist vor allem im fortgeschrittenen "fixierten" Stadium sehr schmerzhaft und behindert den Betroffen beim Gehen oft erheblich; außerdem besteht die Gefahr, dass die Druckstellen zu offenen Wunden führen, die sich infizieren können. Im Extremfall rutscht der Zeh aus dem Gelenk auf die Fußrückenseite (Zehengrund-Gelenkluxation).
Konservative Behandlung
Im Frühstadium können eine manuelle Therapie und Krankengymnastik, die auf eine Dehnung und Kräftigung der Sehnen abzielen, sowie orthopädische Hilfsmittel wie Spreizfußeinlagen, Abpolsterung der Druckstellen und/oder ein spezielles Schuhwerk hilfreich sein. Eine dauerhafte Beseitigung der Beschwerden kann jedoch – insbesondere im fortgeschrittenen Stadium – meist nur mit einer Operation erreicht werden.
Operative Behandlung
Welche operative Methode im Einzelfall geeignet ist, hängt von der Form und Art der Hammerzehe ab bzw. davon, welche Zehengelenke von der Fehlstellung betroffen sind. Infrage kommen Techniken, mit denen z.B. mittels einer Durchtrennung der Sehnen, einer knöchernen Umstellung (Osteonomie), aber auch einer Versteifung der betroffenen Zehengelenke und/oder der Entfernung eines Teils des Zehenknochens eine dauerhafte Reposition der betroffenen Zehen herbeigeführt wird. Meist wird der Zeh im Anschluss an die Operation für 2 bis 3 Wochen mit einem speziellen Draht oder einem Pflasterverband in der physiologischen Stellung fixiert. Nach ca. 3 bis 4 Wochen kann der Fuß wieder voll belastet werden.
Eine Hammerzeh-Operation kann im fußchirurgischen Zentrum der AirportClinic M ambulant oder stationär durchgeführt werden.
Eine Hammerzeh-Operation kann im fußchirurgischen Zentrum der AirportClinic M ambulant oder stationär durchgeführt werden.



